Starke Partnerschaft als Fundament
Initiiert wird der Prozess von der Stadt Greven, der Wirtschaftsförderung gfw Greven mbH und dem Stadtmarketingverein Greven Marketing e.V. – eine Partnerschaft, die gezielt Kompetenzen bündelt. Ziel ist es, die Stärken der Stadt klar herauszuarbeiten, ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln und Greven im Wettbewerb um Fachkräfte, Unternehmen, Kaufkraft und Gäste nachhaltig zu stärken.
Stadtmarke - Strategisches Instrument
Im Fokus der Veranstaltung stand die strategische Bedeutung einer klaren und authentischen Stadtmarke. In seinem Impulsvortrag machte Prof. Dr. Sebastian Zenker (Copenhagen Business School) deutlich, dass Städte zunehmend im Wettbewerb um Fachkräfte, Investitionen und Kaufkraft stehen und eine präzise Positionierung dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
„Eine Stadtmarke ist dabei weit mehr als ein Logo oder ein Slogan. Sie ist ein strategisches Instrument, das Orientierung gibt, Identifikation schafft und Entwicklung gezielt unterstützt – nach innen wie nach außen“, stellt Prof. Dr. Zenker klar heraus.
Im anschließenden Sofa-Talk diskutierten Grevens Bürgermeister Dietrich Aden, Prof. Dr. Zenker, Peter Hamelmann (Greven Marketing e.V.) und Bernd Büdding (gfw Greven mbH) die Chancen und Herausforderungen für Greven. Einigkeit bestand darüber, dass der eingeschlagene Weg richtig und notwendig ist, um die vorhandenen Stärken der Stadt gezielt weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
„Die Resonanz zeigt, dass das Thema in der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft angekommen ist. Viele Multiplikatoren bringen sich bereits aktiv ein – das ist eine starke Basis für den weiteren Prozess“, betont Bernd Büdding, Geschäftsführer der gfw Greven mbH.
Beteiligung im Mittelpunkt
Ein zentrales Element des Prozesses ist die aktive Einbindung der gesamten Stadtgesellschaft. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen sind eingeladen, ihre Perspektiven, Ideen und Erwartungen einzubringen. Das wird über kompakte Workshops und eine breit angelegte Online-Befragung ermöglicht werden. Nur so kann ein authentisches und tragfähiges Bild Grevens entstehen, das von vielen gelebt wird.
So bot die Veranstaltung neben fachlichen Impulsen auch erste Möglichkeiten zur Beteiligung. An interaktiven Aktionsflächen konnten alle Teilnehmenden ihre Perspektiven und ersten Erwartungen einbringen.
Der Weg zur Stadtmarke
Der Stadtmarkenprozess folgt nun einer klar strukturierten Vorgehensweise: Nach einer fundierten Analysephase, in der Stärken, Image und Zielgruppen definiert werden, geht es um die Entwicklung einer klaren Identität und Positionierung. „Welche dieser Themen stellen wir ins Schaufenster?“ - die zentrale Frage in dieser Prozess-Phase laut Prof. Dr. Zenker.
Darauf aufbauend werden konkrete Botschaften und ein visuelles Erscheinungsbild erarbeitet, bevor die Marke in Kommunikation und Praxis verankert wird.
Mit dem gelungenen Auftakt ist der Grundstein gelegt. In den kommenden Monaten sind - nach Ausschreibung und Vergabe - weitere Beteiligungsformate geplant, um Unternehmen und weitere Akteure aktiv in die Entwicklung der Stadtmarke einzubinden.
Gemeinsames Ziel
Der Stadtmarkenprozess soll ein klares, glaubwürdiges und zukunftsorientiertes Profil Grevens schaffen. Eine Marke, die Identifikation stiftet, Orientierung bietet und die vielfältigen Potenziale der Stadt sichtbar macht.
Die Initiatoren laden alle Interessierten aus Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft ein, diesen Weg aktiv mitzugestalten und Teil eines Prozesses zu werden, der Greven nachhaltig prägen wird.
Erläuterungen und Hinweise
Bildnachweise
- gfw Greven mbH
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